Grüne Neustadt/Weinstraße http://gruene-nw.de Kreisverband Neustadt an der Weinstrasse Bündnis90/die Grünen http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/vorstand_unterstuetzt_bundestags_kandidatur_von_ernst_christoph_stolper/ Vorstand unterstützt Bundestags-Kandidatur von Ernst-Christoph Stolper http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/vorstand_unterstuetzt_bundestags_kandidatur_von_ernst_christoph_stolper/ http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/vorstand_unterstuetzt_bundestags_kandidatur_von_ernst_christoph_stolper/ Der Parteivorstand des KV Neustadt hat einstimmig entschieden, die Kandidatur von Ernst-Christoph... In der Märzsitzung hat der Parteivorstand des KV Neustadt einstimmig entschieden, die Kandidatur von Ernst-Christoph Stolper für die nächste Bundestagswahl zu unterstützen. Ernst-Christoph Stolper wird auf der Landesdelegiertenkonferenz Ende Oktober in Lahnstein für einen der aussichtsreichen Plätze auf der Landesliste zur Bundestagswahl kandidieren. Bis 2019 war er stellvertretender Bundesvorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und davor Abteilungsleiter im Umwelt- und Landwirtschaftsministerium von Bärbel Höhn (NRW) und Staatssekretär im Wirtschaftsministerium von RLP.

"Wir schätzen seine Expertise in den Bereichen der Wirtschafts- und Umweltpolitik, die er sich in drei Jahrzehnten aufgebaut hat.", freut sich Fabian Kunz, einer der Parteivorstandssprecher des KV Neustadt.

Seit 2013 ist Ernst-Christoph Stolper freiberuflich als Autor, Moderator und Referent tätig und hat für den BUND auf Bundesebene unter anderem Bündnisse zu TTIP und CETA sowie zur Klima- und Verkehrspolitik organisiert. Für die Bündnisgrünen auf Landesebene engagierte er sich als stellvertretender Sprecher der LAG Wirtschaft und Finanzen.

Ernst-Christoph Stolper ist seit November 2019 Mitglied im Parteivorstand des KV Neustadt und arbeitet dort im AK Mobilität und koordiniert den AK Klimaschutz. Er lebt mit seiner Lebenspartnerin im Ortsteil Gimmeldingen.

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Fri, 27 Mar 2020 11:30:00 +0100
http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/weidendom_beim_gruenzug_boebig/ Weidendom beim Grünzug Böbig http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/weidendom_beim_gruenzug_boebig/ http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/weidendom_beim_gruenzug_boebig/ Wir Grüne unterstützen den BUND Neustadt mit seiner Aktion: Ein Weidendom am Grünzug Wallgasse,... Der Dombau zu Neustadt

Bei einem Projekt am Speyerbach sind Weiden und Jugendliche unverzichtbar

Von Rainer Rausch

Ein Miniaturmodell zeigt, wie der große Bruder einmal aussehen soll: ein Weidendom am Grünzug Wallgasse, acht Meter im Durchmesser und mit halbkreisförmiger Kuppel. Die Jugend der Hans-Geiger-Grundschule und der Waldorfschule brennt am Freitag vor Tatendurst. Zumal die Weidenruten bereits bereitliegen. Die Schulen helfen dem Neustadter Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), sein Projekt zu verwirklichen.Theoretisch haben sich die Kinder und Jugendlichen schon im Unterricht damit beschäftigt. Denn die Waldorfschule hat auch Gartenbau auf dem Stundenplan für die sechsten und siebten Klassen stehen, wie Lehrer Jens Völker berichtet. Alle seien sofort Feuer und Flamme gewesen, auch die reine Mädchenklasse. „Mädchen sind immer gleich dabei, wenn etwas schöner gemacht werden kann“, verrät der Klassenlehrer augenzwinkernd.Als erstes schneiden Kinder und Jugendliche die Äste und Zweige auf die vorgegebene Größe. Die Erwachsenen binden sie mit Kokosstricken zusammen. So entsteht nach und nach das Grundgerüst des Weidendoms. Am heutigen Samstag kommt der Bagger der Gartenbaufirma Clade. Mit ihm werden die Pflanzlöcher gegraben, wie Olaf Bergmann vom BUND den zweiten Einsatztag beschreibt. Mit im Boot sind auch die Stadt, die Pfarrgemeinde Marienkirche und der Kinderhort Wallgasse. Von dort soll auch das Wasser kommen, das die Weiden zum Anwachsen brauchen.Und woher kommen die Weidenruten als Baumaterial? Kostensparend von Naturschützern in der Region und von einer Kindertagesstätte in Ludwigshafen, erzählt Bergmann. Außerdem konnten Äste auch direkt am Speyerbach geschnitten werden, mit Erlaubnis der Stadt. Wenn er einmal fertig ist, soll der Weidendom als weiterer grüner Raum inmitten der Stadt dienen – und als grünes Klassenzimmer genutzt werden können, als Musikpavillon, für Lesungen oder Ausstellungen. Dass auf seinem grünen Dach später auch Vögel ihre Nester bauen können, diese schöne Aussicht ist für die Naturschützer ein Nebeneffekt, über den sie sich besonders freuen.

Info

Nächste Arbeitseinsätze, offen für Jedermann, sind heute sowie am 27. und 28. März, jeweils 9 Uhr.

© Die inhaltlichen Rechte bleiben dem Verlag vorbehalten. Nutzung der journalistischen Inhalte ist ausschließlich zu privaten, nichtkommerziellen Zwecken erlaubt.
Versandt mit der RHEINPFALZ-App

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Sat, 14 Mar 2020 23:24:00 +0100
http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/carsharing_stadtmobil_neue_station_am_bahnhof_boebig/ Carsharing Stadtmobil - neue Station am Bahnhof Böbig http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/carsharing_stadtmobil_neue_station_am_bahnhof_boebig/ http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/carsharing_stadtmobil_neue_station_am_bahnhof_boebig/ das CarSharing Angebot in Neustadt wird noch besser. stadtmobil stellt ein zusätzlichesFahrzeug an... Der Park-and-Ride-Parkplatz beim Bahnhof Böbig hat eine Car-Sharing-Station bekommen. Damit gibt es mittlerweile neun Autos für acht Stationen in der Stadt. Stadtmobil hat in Neustadt 160 Kunden, Tendenz steigend. „Das ist für eine Stadt dieser Größe ein sehr guter Wert. Wir planen pro Jahr mit einer weiteren Station“, sagte ein Sprecher der Stadtmobil Rhein-Neckar AG. Die bisherigen Standorte sind am Bahnhof, am Festplatz, in der Brunnenstraße/Ecke Rittergartenstraße, in der Laustergasse/Ecke Kellereistraße, in der Moltkestraße, im Mâconring und beim Hetzelpark. Die S-Bahn-Station Böbig war bereits im Vorjahr getestet worden, weil die Station in der Brunnenstraße wegen einer Baustelle vorübergehend ausfiel.

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Sat, 14 Mar 2020 22:34:00 +0100
http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/fortschreibung_des_nahverkehrplans_nvp_in_neustadtw/ Fortschreibung des Nahverkehrplans (NVP) in Neustadt/W. http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/fortschreibung_des_nahverkehrplans_nvp_in_neustadtw/ http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/fortschreibung_des_nahverkehrplans_nvp_in_neustadtw/ Bürgerinformation am 11.03., 18:00 Uhr, Meerspinnhalle Gimmeldingen, Anreise mit dem Bus erwünscht... Bürgerinformation am 11.03., 18:00 Uhr, Meerspinnhalle Gimmeldingen

Wer an dem Thema arbeitet und recherchiert, merkt gleich, dass der Aufwand bei uns zur Fortschreibung des Nahverkehrplans (NVP) vielleicht noch nicht ausreicht. Die Gründe, dass es so ist, können wir nachvollziehen, aber wird das Ergebnis dann unserer Zeit des Klimawandels gerecht? Wir Grüne und viele andere in Neustadt haben sich in Anlehnung an Ba-Wü und mangels Vorgaben in RLP eine Steigerung des öffentlichen Verkehrs bis 2030 um 100% zum Ziele gesetzt. Momentan werden in NW 9% aller Wege mit dem ÖPNV bestritten, das wären dann 18%. Klingt wenig, ist bei uns aber sicher sehr, sehr schwer zu erreichen.

Die Frage ist, ob eine einfache Fortschreibung hierfür ausreicht, oder ob nicht eher mit viel mehr Bürgerbeteiligung eine ÖPNV-Strategie vorgeschaltet müsste. Fragen wie Taktverdichtung oder Fahrten am späten Abend sind sicher von allen gewünscht, stehen aber klar unter dem Finanzierungsvorbehalt: was darf es denn höchstens kosten? Das betrifft auch weitere oder geänderte Linien: sie erhöhen die Km-Leistung und kosten zusätzlich, und zwar nicht einmalig, sondern die nächsten 10 Jahre laufend.

Bei anderen Dingen ist es nicht so direkt. Was ist z.B. mit der Erreichbarkeit von Haltestellen? Braucht es neue Haltestellen weil der Weg zu ihnen zu weit ist? Wie sind denn die Wege zu den Haltestellen? Sind sie gut erreichbar? Oder aktuell im Stadtrat: wer kümmert sich um die Haltestellen? Gefühlt niemand, wenn man sich einige Linien anschaut da sind alle Haltestellen beschädigt, verschmutzt und laden sicher nicht zum Verweilen ein.

Pünktlichkeit: zwar fahren fast alle Linien zum Hauptbahnhof um dort zur S-Bahn umsteigen zu können. Was nutzt das aber wenn der Bus 3 mal die Woche verspätet ist? Oder wenn der Weg sich slalomartig dem Hbf annähert und einfach zu viel Zeit kostet? Oder die Frage aller Fragen an der Haltestelle: ist der Bus schon durch oder kommt er noch? Keine Informationen über Verspätungen verfügbar, Echtzeitanzeige an allen Haltestellen: nicht vorgesehen da vermeintlich nicht finanzierbar.

Was ist mit MoD? Mobility-on-Demand startet wohl bald in Neustadt/W., wird dann täglich 24h im Stadtgebiet mit vielen Fahrzeugen unterwegs sein. Es wird nach letzten Infos Teil des ÖPNV sein, ist teilweise in den Tarif integriert (Maxx- und Jobticket werden anerkannt, dadurch sinkt der Preis pro Fahrt massiv) aber es ist bisher kein Thema bei der Fortschreibung NVP. Synergien? Leistungen teilen? Nachtbuslinien? Ruftaxidienste? Alles Fragen die noch gar nicht angesprochen werden konnten (falls inzwischen doch, nehm ich die Kritik zurück).

Wir freuen uns jedenfalls sehr auf die Bürgerinformation der Verkehrsplanung, sicher wird alles toll präsentiert, so dass die Bürger sich wiederfinden und ihre Ideen, Bedenken und Anregungen anbringen können. Bitte zahlreich teilnehmen!

Und wir hoffen, dass wir in ein paar Jahren dies Argument : "zu hoher Parkdruck, viel zu wenig Parkplätze, etc" nie mehr hören müssen wenn wir mal wieder eine Radspur benötigen oder Gehsteige von Autos freiräumen möchten :-)

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Thu, 05 Mar 2020 13:03:00 +0100
http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/die_gruene_sicht_der_stadtrat_am_332020/ Die Grüne Sicht: der Stadtrat am 3.3.2020 http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/die_gruene_sicht_der_stadtrat_am_332020/ http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/die_gruene_sicht_der_stadtrat_am_332020/ ...war für uns sehr erfreulich, unsere Themen waren diesmal breit vertreten Bürgeranfrage der... Die Grüne Sicht: der Stadtrat am 3.3.2020 war für uns Grüne sehr erfreulich, unsere Themen waren wirklich breit vertreten.

Bei der Bürgerfragestunde wurde eine Anfrage der Klima-Aktion beantwortet (siehe hier). Kernpunkte waren die Villen und Sauterstraße als Fahrradstraße und das Mobilitätskonzept der Stadt Neustadt. Die Antworten waren für uns wenig zufriedenstellend, die Stadt sieht keinen Handlungsbedarf. Ein Mobilitätskonzept gibt es bisher nicht, aber Teilkonzepte sind seit vielen Jahren in Arbeit (Radverkehrskonzept, etc). Antwort schriftlich. Dies ist auch unser Thema, bei dem wir vielfältig engagiert sind. Jahrelange Ignoranz der Stadtverwaltung kann jetzt leider nicht schnell aufgeholt werden, auch wenn 2020 viel passiert. Wir wollen aber auf jeden Fall das Gespräch mit der Klimaaktion suchen und uns austauschen.

Ö2: Wechsel bei der FWG im Stadtrat: Frau Schattat folgt auf Herr Meininger.

Ö3: Viele Spenden für soziale Belange finden wir toll. Top: die Stadtparkasse spendet 10.000 Eur für Bänke in Ortsteilen (Mitfahrer).

Ö4: dem Jahresabschluss 2016 stimmen wir nach Bericht von Herrn Ipach zu

Ö5: VRN-Nextbike Leihfahrräder wurden im Bauausschuss ausführlich berichtet, siehe Presse. Trotzdem beschließt der Stadtrat das leicht geänderte Konzept der VRN-Nextbike-Stationen nochmal. Zum wiederholten Mal fragt die CDU nach den Problemen in Speyer. Scheinbar macht ihr VRN-Nextbike trotz früherer Zustimmung immer noch Mühe…
Wir Grüne unterstützen VRN-Nextbike hin zu mehr Radverkehr und hoffen auf eine Umsetzung noch im Sommer. Der Vertrag ist allerdings immer noch nicht unterschrieben, bei VRN-Nextbike gibt es wegen einer Systemumstellungen (neue Räder und neue Software) allerdings bundesweit Verzögerungen in Projekten.

Ö6: Änderung des Gesellschaftsvertrages der GML – (Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH ). Ist eine notwendige Anpassung, wir stimmen zu

Ö8: Radverkehr in der Fußgängerzone: die Verwaltung schlägt vor, die Zeiten für die Radbenutzung an die Lieferzeiten anzupassen, also von 19:00 – 10:30 Uhr dürfen Radfahrer in der Fußgängerzone fahren (Schritttempo). Ein Uralt-Thema von uns Grünen. Lange haben wir uns für die völlige Freigabe des Radverkehrs eingesetzt. Mit diesem Kompromiss, dass die Kernzeiten ausschließlich den Fußgängern vorbehalten bleiben, die Randzeiten und nachts dagegen für Radfahrer frei sind, können wir gut leben. Interessant war das Abstimmverhalten: die „alte Jamaika-Koa“ aus Grüne, CDU und FDP hat zusammen mit OB Weigel die FWG und SPD überstimmt, beide hatten immer noch Bedenken, für uns nicht schlüssig. Schade.
Die SPD (Andreas Böhringer) hat allerdings darauf verwiesen, dass im Bereich Fußgängerzone kaum Radabstellanlagen und -Plätze vorhanden sind. Das sehen wir Grünen auch so und da werden wir sicher bald Vorschläge machen, gerne gemeinsam.

Ö9: B+R-Offensive der Bahn (Fahrradabstellplätze an Bahnhöfen). Wir stimmen dem verhandelten Konzept natürlich zu. Hierfür haben wir uns viele Jahre lang eingesetzt und immer wieder nachgefragt, Vorschläge gemacht und Gespräche geführt. Viele Ideen wurden geboren und wieder verworfen. Letztendlich ist es jetzt über diese Bahninitiative gelungen, eine große Radstation am Hbf mit 300 Stellplätzen zu bekommen. Überdacht ist sie noch nicht, Herr Adams hat aber zugesagt, dass die Stadt auf eigene Kosten eine Bedachung herstellt. Wir bleiben dran.
Das Konzept der Verwaltung umfasst 387 Radabstellplätze am Hbf und den anderen Haltepunkten, auch oben auf der Schillerstraße. Das kostet ca. 50.000 Eur, für den Gestattungsvertrag (keine Miete für Bahnflächen) nochmal 950 Eur. Durch Förderzusagen reduziert sich der Betrag auf 15%, allerdings ist Radverkehr leider eine freiwillige Leistung, also besteht der Vorbehalt der Freigabe durch die ADD.

Ö10+Ö11: Rechtsverordnung für verkaufsoffene Sonntage und Markttage. Kontroverse Diskussionen wie schon letztes Jahr. Diesmal beklagt Pascal Bender die nachteilige Situation für das Annergasser Fest. Ein gemeinsamer Termin im letzten Jahr konnte keine Lösung bieten. Es wurde nochmal angeregt, die Termine der Sonntage und Markttage viel früher festzulegen, damit andere sich danach richten können. Hier stimmt die Verwaltung zu. Andreas Böhringer als Willkomm-Vorstand sieht die Geschäfte in der Innenstadt als primär bei den Terminen an, allerdings nur nach vorheriger Abstimmung. Für uns Grüne hat Florian Hofmann dafür plädiert eher auf gemeinsame Aktionen und Synergien zu setzen als auf Konfrontation zu gehen. Terminüberschneidungen sind aufgrund der Vielzahl der Weinfeste, Kerwen und Veranstaltungen nicht vermeidbar, gerade kleine Veranstaltungen sind da stark betroffen, siehe das Wolfsburgfest.

Ö12: Bericht zu Landesgartenschau und der anstehenden Bewerbung von Herrn Adams. Für uns Grüne erfreulich, dass das Konzept der Stadt – nicht zuletzt durch die Vorgaben des Landes – erfreulich GRÜN ausfällt. 3 von den 5 Kernforderungen zur Bewerbung beziehen sich auf Umwelt, nachhaltige Mobilität, usw. Da finden wir uns wieder. Keine riesigen Parkflächen, sondern strikt den ÖPNV priorisieren, alle Destinationen per Bahn erreichbar. Lt. Herrn Adams werde auch das MOD (Mobility-on-Demand) von Stefan Rouwen eine sehr wichtige Rolle spielen.
Das Gebiet der LGS wird immer mehr konkret. Wichtig für die Bewerbung ist der Besitz der Flächen durch die Stadt oder zumindest sehr langfristige Verträge über die Flächen. Hier ist die Stadt schon sehr weit. Gerade konnten wieder sehr wichtige Flächen erworben werden. Leider ist durch die Gerst-Problematik die Heidmühl-Deponie-Fläche nicht verfügbar. Schade, wir hatten uns schon auf die Bergstation „Monte Scherbelino“ gefreut:-)

 

Was uns Grünen wichtig ist: falls die Bewerbung scheitert, dann sollte das Projekt nicht verloren sein, sondern trotzdem durchgeführt werden können. Das sehen Herr Adams und OB Weigel auch so und planen entsprechend.
Ziemlich sicher bekommt Neustadt wohl starke Konkurrenz durch Mainz, Speyer und Bendorf.

Ö13: noch ein grünes Thema: Pfälzerwald - SDG-Modellregion für ein nachhaltiges Rheinland-Pfalz. Unsere grüne Umweltdezernentin berichtet. Es ist ein langfristiges Projekt, das bis Ende 2021 läuft. Fortschritte gibt es in mehreren Punkten, allerdings ist das Projektteam eigentlich zu klein. Neben Umweltdezernentin Blarr und Klimaschutzmanager Schwill fehlen weitere Personalressourcen.

Ö14: die SDP stellt den Antrag, die Suchtberatung in Neustadt durch die Stadt sichergestellt werden soll. Bürgermeister Röthlingshöfer signalisiert die Bereitschaft der Stadt, bevorzugt aber einen privaten Träger und berichtet von Gesprächen. Auch für uns Grüne ein wichtiges Thema, den Antrag dazu hatten wir auch schon geplant. Elke Kimmle stimmt für die Grüne Fraktion zu.

Ö14.1 Grüner Antrag, in Neustadt soll eine VRN-Mobilitätszentrale eingerichtet werden, nach dem Vorbild Lampertheim. Dort wurde vor der Neuausschreibung des Busverkehrs beschlossen, so eine Mobilitätszentrale einzurichten. Betreiber sind dort die Stadt und der Betreiber des Busverkehrs gemeinsam. Das könnte ein Modell für Neustadt sein. Der Antrag hat den Charakter eines Prüfauftrags und wird deshalb später von der Verwaltung so angenommen.

Ö16.1: Grüne Anfrage zum Kohlplatz. Wir wollen den Fußverkehr in die Weststadt attraktiver machen und haben uns den Kohlplatz vorgenommen. Die vielen Fragen wurden schriftlich beantwortet, leider aber nicht verlesen. Allerdings wurde das Thema schon vorher von der Presse aufgenommen und darüber berichtet (siehe Rheinpfalz). Inhaltlich wurde bestätigt, dass es aktuell keine Vorhaben gibt, allerdings wird dem Kohlplatz prinzipiell Handlungsbedarf zugestanden. Aufenthaltsqualität und Fußwege entsprechen nicht den Standards und sollten verbessert werden. Sitzmöglichkeiten am Wasser sollen geschaffen werden, Fußwegeverbindungen sollen verstärkt und natürlich müssen dazu Flächen umverteilt werden, also Parkplätze reduziert werden. Das könnte in einem zukünftigen Förderprogramm „Soziale Stadt West“ stattfinden. Das hören wir gerne, das können wir akzeptieren. Nur der Verweis auf den Parkdruck und fehlende Parkflächen natürlich nicht. Mantra-mäßig ständig wiederholt, wird es natürlich nicht richtiger. Weniger Parkplätze in der Altstadt wäre mehr!

Ö16.2: Anfrage der FWG zum Zustand und der Pflege von Bushaltestellen in Neustadt. Herr Frech berichtet, dass fast alle Möblierungen beschädigt, verschmutzt und die Fahrpläne unleserlich sind. Die Verwaltung nimmt den Bericht an und verweist auf die neue Meldoo-App zur Meldung von Beschädigungen. H. Frech spricht auch den verheerenden Eindruck auf die Öffentlichkeit an. Dies fördert nicht die Bereitschaft zur Nutzung des ÖPNV. Dieser Meinung schließe ich mich an. Hier muss neu organisiert werden. Allein schon dass es unterschiedliche Zuständigkeiten gibt ist schon ein Problem. Ich nehme mir vor, die Haltestellen in meinem Viertel zu beobachten.

Im nicht öffentlichen Teil ging es im Wesentlichen um das Corona-Virus und die Auswirkungen auf Neustadt. Dass das Mandelblütenfest abgesagt werden muss bedauern wir sehr, ist allerdings unvermeidlich. Ansonsten ging es um Gerst und gerichtliche Auseinandersetzungen. Beide Themen hat die Presse schon berichtet.

 

 

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Wed, 04 Mar 2020 13:49:00 +0100
http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/anfrage_in_stadtrat_gibt_es_aktuell_planungen_zur_umgestaltung_des_kohlplatzes_zb_als_vorhaben_im_rahmen_des_sanierungsgebiets_weststadtsuedliche_altstadt/ Anfrage in Stadtrat: Gibt es aktuell Planungen zur Umgestaltung des Kohlplatzes? http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/anfrage_in_stadtrat_gibt_es_aktuell_planungen_zur_umgestaltung_des_kohlplatzes_zb_als_vorhaben_im_rahmen_des_sanierungsgebiets_weststadtsuedliche_altstadt/ http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/anfrage_in_stadtrat_gibt_es_aktuell_planungen_zur_umgestaltung_des_kohlplatzes_zb_als_vorhaben_im_rahmen_des_sanierungsgebiets_weststadtsuedliche_altstadt/ Anfrage zur Ratssitzung am 03.03.2020 von B90/Grüne Gibt es aktuell Planungen zur Umgestaltung des... Anfrage zur Ratssitzung am 03.03.2020

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Fraktion B 90/ DIE GRÜNEN stellt nachstehenden Anfrage:

Gibt es aktuell Planungen zur Umgestaltung des Kohlplatzes, z.B. als Vorhaben im Rahmen des Sanierungsgebiets „Weststadt/südliche Altstadt“?

In der Sitzung am 17.08.2017 des Ausschusses für Bau und Planung beim Tagesordnungspunkt Ö1 stellte Herr Rohleder vom Büro Rittmannsperger Architekten anhand einer Präsentation (Anlage nicht mehr verfügbar) den aktuellen Planungsstand zur Fortschreibung der Sanierungsrahmenplanung für das Sanierungsgebiet „Weststadt/südliche Altstadt“ vor. Dabei kam auch kurz mündlich der Kohlplatz zur Sprache, hier sei eine Umgestaltung geplant. Dabei sollte die übermäßig hohe Parkplatzdichte zugunsten breiterer Fußwege und mehr Aufenthaltsqualität (z.B. unter der Kastanienallee) direkt am Speyerbach etwas reduziert werden.

Seit letzter Woche hat ein Hotel mit Restaurant am Kohlplatz eröffnet. Dies ist eine große Chance für dieses Quartier, das in den letzten Jahren gegenüber anderen Lagen in der Altstadt zurückgeblieben ist. Wie zu erfahren ist, denkt die Betreiberfamilie auch an eine Außenbestuhlung direkt am Speyerbach nach.

Dazu folgende Fragen:

1.    Gibt es noch diese Pläne zur Umgestaltung des Kohlplatzes und wie ist hier der Stand?

2.    Gibt es aktuell Bestrebungen der Verwaltung zu baulichen Veränderungen am Kohlplatz bezüglich neuer Fußwege z.B. unter der Kastanienallee?

3.    Es ist bald Frühling. Ist eine Außenbestuhlung in dem Bereich, also direkt am Geländer zum Speyerbach möglich? Sind die Platzverhältnisse ausreichend?

4.    Wie ist der Zustand der Mauern am Speyerbach im Bereich Kohlplatz? Im Umweltausschuss wurde schon 2018 mitgeteilt, dass die Mauern (wie beim Stadion) stark sanierungsbedürftig seien.

5.    Der Bereich am Speyerbach hat immer wieder Probleme mit Hinterlassenschaften von Hunden. Was gedenkt die Stadtverwaltung hier zu unternehmen? Abfallbehälter gibt es in dem Bereich noch keine.

6.    Ergänzend 1: die beiden Fußgängerbrücken über den Speyerbach sind optische sehr schön gestaltet, allerdings ist bei der westlichen Brücke der Holzbelag defekt. Diese Brücke ist Teil des wesentlichen Schulwegs zur Sielmann-Schule. Ist eine Reparatur des Holzbelags schon geplant?
Nachsatz: die östliche Brücke führt zu einer kleinen, gepflasterten Fläche, aber eine Überquerung der Ludwigstraße ist an der Stelle nicht möglich bzw. gewünscht. Fußgänger müssen stattdessen 1 Ampel und 3 Zebrastreifen überqueren um auf die andere Seite zu kommen. Ist das sinnvoll?

7.    Ergänzend 2: In der Sitzung des Innenstadtbeirats am 25.07.2017 wurde beim Präsentieren des Projekts „Wasser in die Stadt“ festgestellt, dass die Besitzverhältnisse im Bereich Pfarrgarten St. Marien-Kirche unklar sind, bzw. ein Teil des Ufers am Speyerbach eigentlich städtischer Besitz ist. Es wurden Überlegungen vorgestellt, dort einen Fußweg am Wasser, also gegenüber Casimiranum, wieder bzw. neu anzulegen. Wie ist hier der Stand?

Die letzten beiden Fragen zielen auch darauf ab, die Fußverbindung zwischen Altstadt (Markplatz) und Weststadt bzw. Vorstadt/Schöntal über den Kohlplatz kritisch zu hinterfragen und den Anstoß zu einer Neuorganisation zu geben.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Barbara Hornbach               Rainer Grun-Marquardt          Anja-Maria Bassimir

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Tue, 03 Mar 2020 00:06:00 +0100
http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/puenktlich_zum_tag_des_energiesparens_solarkataster_der_stadt_neustadt_an_der_weinstrasse_wird_vorgestellt/ Klimaschutzkonzept - Solardachkataster der Stadt Neustadt/W. steht zur Verfügung http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/puenktlich_zum_tag_des_energiesparens_solarkataster_der_stadt_neustadt_an_der_weinstrasse_wird_vorgestellt/ http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/puenktlich_zum_tag_des_energiesparens_solarkataster_der_stadt_neustadt_an_der_weinstrasse_wird_vorgestellt/ Ein lang gehegter Wunsch der Grünen geht in Erfüllung, wir haben in Neustadt ein digitales ...

Pressemeldung der Stadt Neustadt vom

Jedes Jahr, seit 2001, findet am 5. März der Tag des Energiesparens statt. Er soll Vertreterinnen und Vertreter der Industrie, Politik sowie Verbraucherinnen und Verbraucher daran erinnern, dass immer noch großes Einsparpotential besteht und es zahlreiche Möglichkeiten gibt, den eigenen Energieverbrauch zu senken.

Der Begriff Energie wird oftmals verbunden mit Wärme, Licht und Sonne. Letzteres zeichnet die Pfalz und die Stadt Neustadt an der Weinstraße aus. Mehr als 2000 Sonnenstunden im Jahr beeinflusst das milde Klima unserer Region.
Die Sonne begünstigt auch die Nutzung erzeugter Energien durch eine eigene Photovoltaikanlange. Die Abschätzung, ab wann sich diese wirtschaftlich lohnt, bleibt jedoch oft fraglich. Das seit diesem Jahr bestehende Solarpotenzialkataster der Stadt Neustadt an der Weinstraße soll künftig helfen, das Energiegewinnungspotenzial aufzuzeigen, mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verknüpfen und so für die Bürgerinnen und Bürger als Ent-scheidungsgrundlage zum Bau einer PV-Anlage dienen.
Die Kataster beinhalten neben der grafischen Darstellung der Potenziale für Solaranlagen und Gründächer zusätzlich einen Wirtschaftlichkeitsrechner, mithilfe dessen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer anhand ihres Strombedarfs, des Autarkiegrades (Anteil des eigenverbrauchten Stroms an der gesamten Strombezugsmenge aus dem örtlichen Stromnetz) und ihres Stromnutzungsprofils die Ideale Solaranlagengröße berechnen können. Darüber hinaus errechnet der Wirtschaftlichkeitsrechner die Kosten der Anlage und dessen Amortisierungszeitraums, sprich die Zeit bis die anfänglichen Aufwendungen durch dadurch entstehende Erträge gedeckt werden. Somit haben Neustadterinnen und Neustadter künftig eine gute Datengrundlage für ihre Solaranlage, mit der sie langfristig ihre Energiekosten reduzieren und ei-nen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.
Ob das eigene Dach – auch ohne optimale Südausrichtung – in Frage kommt und wie das Solarkataster funktioniert, darüber informieren Sie Experten bei der Informationsveranstaltung Sonnensch€in – Solarstrom und Naturschutz für private Haushalte am Freitag, 06. März 2020 von 17:30 - 19:30 Uhr, im Rathaussaal Neustadt an der Weinstraße.

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Mon, 02 Mar 2020 09:27:00 +0100
http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/sicherer_weg_zur_schule_sowie_kita_und_andere_oeffentliche_einrichtungen_im_bereich_bebauung_am_jahnplatz/ Sicherer Weg zur Schule (sowie Kita und andere öffentliche Einrichtungen) im Bereich “Bebauung Am Jahnplatz” http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/sicherer_weg_zur_schule_sowie_kita_und_andere_oeffentliche_einrichtungen_im_bereich_bebauung_am_jahnplatz/ http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/sicherer_weg_zur_schule_sowie_kita_und_andere_oeffentliche_einrichtungen_im_bereich_bebauung_am_jahnplatz/ An im Ortsbeirat Lachen-Speyerdorf: Der Mühlweg im Baugebiet “Am Jahnplatz” ist als Fuß-u.Radweg... wir bitten diesen Antrag im öffentlichen Teil der Ortsbeiratssitzung am 10. März als TOP aufzunehmen:  

Antrag : Sicherer Weg zur Schule (sowie Kita und andere öffentliche Einrichtungen) im Bereich “Bebauung Am Jahnplatz”   

Der Mühlweg im Baugebiet “Am Jahnplatz” ist als Fuß-u.Radweg durch die begonnenen Bauaktivitäten nicht mehr nutzbar, da nicht mehr zugänglich.

Dies betrifft zum Beispiel die Schulkinder, die aus Richtung Speyerdorf kommen. Die momentane Straßensituation erfüllt die Erwartung sicherer Wege nicht.

Da man die aktuelle Situation am besten Vor Ort begreifen kann, beantragen wir eine Ortsbegehung mit dem Ortsbeirat und dem Ordnungsamt, um im Umfeld des Neubaugebietes “Am Jahnplatz” Gefahrenquellen zu dokumentieren und kurzfristig Abhilfe zu schaffen.  

gez.

Corinna Kast-Breitner                    Christian Boestel

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Sun, 01 Mar 2020 15:41:00 +0100
http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/drei_jahre_critical_mass_fahrraddemo_am_6_maerz_2020_das_buendnis_mobilitaetswende_laedt_zur_jubilaeumsveranstaltung_ins_kaethe_kollwitz_gymnasiums_ein/ Drei Jahre Critical Mass-Fahrraddemo am 6. März 2020 http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/drei_jahre_critical_mass_fahrraddemo_am_6_maerz_2020_das_buendnis_mobilitaetswende_laedt_zur_jubilaeumsveranstaltung_ins_kaethe_kollwitz_gymnasiums_ein/ http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/drei_jahre_critical_mass_fahrraddemo_am_6_maerz_2020_das_buendnis_mobilitaetswende_laedt_zur_jubilaeumsveranstaltung_ins_kaethe_kollwitz_gymnasiums_ein/ Der Grüne Kreisverband unterstützt die Critical Mass NW: Thema: „Fahrradstraße Villenstraße – mehr... Thema: „Fahrradstraße Villenstraße – mehr Sicherheit für Schüler- und Radfahrer*innen“ – das Bündnis Mobilitätswende lädt zur Jubiläumsveranstaltung ins Käthe-Kollwitz-Gymnasiums ein

Am 3. März 2017 startete die erste Critical Mass-Fahrraddemo mit rund 90 Teilnehmenden durch Neustadt. Seit nun drei Jahren wurde an jedem ersten Freitag im Monat kräftig in die Pedale getreten – mit der Forderung an die Stadtpolitik und -verwaltung, dass Radfahren in Neustadt sicherer und attraktiver werden soll. Ulrich Zabel, einer der Initiatoren der Critical Mass, konstatiert: „Der Erfolg ist inzwischen sichtbar geworden, z.B. durch neue Radschutzstreifen, gegen die Fahrtrichtung befahrbare Einbahnstraßen, die Einrichtung einer Abteilung Verkehrsplanung wie auch eines Radverkehrsbudgets. Trotzdem gehört unsere Stadt immer noch zu den radunfreundlichsten Deutschlands, daher werden wir kontinuierlich weiter für unsere Ziele demonstrieren und uns konstruktiv in die Neustadter Radverkehrspolitik einbringen.“

Mittlerweile ist die Critical Mass Teil des Bündnisses Mobilitätswende, zusammen mit dem VCD und der Klimaaktion Neustadt. Martin Burkhardt, Sprecher der VCD Ortsgruppe Neustadt (Verkehrsclub Deutschland): „Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, Radfahrenden, Fußgänger*innen und dem ÖPNV eine starke, öffentliche Stimme zu geben und auch mit weiteren Akteuren ein zukunftsorientiertes, nachhaltiges Gesamtkonzept für Mobilität in Neustadt zu entwickeln.“ Mirjam Alberti, Organisatorin der Klimaaktion Neustadt, ergänzt: „Ermutigt von den Fridays for Future-Protesten haben wir uns zu diesem Bündnis zusammengeschlossen, um unsere Kräfte zu bündeln und zu mobilisieren. Wir wollen uns in die Diskussion um klimafreundliche Mobilität einmischen, um in Neustadt eine ernstzunehmende Wende herbeizuführen. Das rasante Fortschreiten des Klimawandels verlangt unser entschlossenes Handeln – gerade jetzt und hier!“

Am 6. März 2020 startet die Jubiläums-Critical-Mass um 17:00 Uhr am Hetzelplatz vor der Tourist-Info. Radfahrer- und Fußgänger*innen laufen von dort aus gemeinsam durch die Fußgängerzone in Richtung Käthe-Kollwitz-Gymnasium (KKG). Vor der Schule findet um 17:30 Uhr eine Kundgebung zusammen mit der Schulgemeinschaft des KKG statt. Zuvor drehen die Radler*innen ab dem Kornmarkt eine Runde durch die Villenstraße – die derzeit einzige Fahrradstraße in Neustadt –, die das Kernthema der 34. Critical Mass-Fahrraddemo und anschließenden Kundgebung ist.

Das Bündnis Mobilitätswende sieht bei der Villenstraße dringenden Handlungsbedarf. Ulrich Zabel: „Erst kürzlich ist eine Schülerin mit dem Fahrrad, bedrängt durch ein Auto, schwer gestürzt. Welche Maßnahmen können dazu beitragen, dass die Villenstraße sicherer wird? Wir meinen zum Beispiel die Entlastung der Fahrradstraße vom Pkw-Verkehr, verstärkte Kontrollen zur Einhaltung von Tempo 30, wie auch deutlichere Markierungen zu Beginn und entlang der gesamten Fahrradstraße.“

Martin Burkhardt vom VCD erläutert: „Die Ausweisung als „Fahrradstraße“ bedeutet, dass die komplette Villenstraße ein straßenbreiter Radweg ist, wo Radfahrende Vorrang genießen und es erlaubt ist nebeneinander zu fahren. Das heißt, Autos dürfen nicht drängeln und nur überholen wo das mit ausreichendem Abstand (1,5m) und ohne Überschreiten der 30 km/h Höchstgeschwindigkeit möglich ist. Motorisierte Fahrzeuge dürfen Fahrradstraßen nur ausnahmsweise benutzen – aufgrund eines Zusatzzeichens.“ Mirjam Alberti folgert, dass diese Vorschrift und Regel bei der Neustadter Bevölkerung leider noch nicht bekannt genug und hier noch viel Informationsarbeit notwendig sei. Zudem müsse die Stadtverwaltung umgehend verkehrsplanerisch wie auch ordnungsrechtlich aktiv werden, um so schnell wie möglich einen sicheren Schulweg zum Käthe-Kollwitz-Gymnasium zu gewährleisten. „Nur wenn Wege zur Schule wirklich sicher sind, trauen sich mehr Eltern, ihre Kinder alleine in die Schule laufen oder mit dem Rad fahren zu lassen. Das Elterntaxi kann dann zu Hause parken und das Verkehrsaufkommen rund um die Schule wird geringer“, so Alberti.

Bei der Kundgebung werden unter anderem der Schulleiter Mervyn Whittaker, Schüler*innen, der Schulelternbeirat, Vertreter*innen von Critical Mass und Klimaaktion wie auch der Beigeordnete für Bau- und Verkehrsangelegenheiten, Bernhard Adams, sprechen. Im Anschluss ist noch ein Austausch an den vom Bündnis Mobilitätswende erstellten Plakaten wie auch einer Stellwand für weitere Vorschläge aus der Schulgemeinschaft geplant. Voraussichtliches Ende der Veranstaltung ist 19:00 Uhr.

Wir freuen uns über eine Vorankündigung wie auch Berichterstattung in Ihrem Medium.

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Thu, 27 Feb 2020 00:51:00 +0100
http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/verbot_von_plasikgeschirr_auf_allen_weinfesten_und_veranstaltungen_in_nw_vorziehen/ Verbot von Plasikgeschirr auf allen Weinfesten und Veranstaltungen in NW vorziehen http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/verbot_von_plasikgeschirr_auf_allen_weinfesten_und_veranstaltungen_in_nw_vorziehen/ http://gruene-nw.dehome/news-einzelnvolltext/article/verbot_von_plasikgeschirr_auf_allen_weinfesten_und_veranstaltungen_in_nw_vorziehen/ Noch dieses Jahr – und damit ein knappes Jahr vor dem offiziellen Verbot von Plastikgeschirr –... Noch dieses Jahr – und damit ein knappes Jahr vor dem offiziellen Verbot von Plastikgeschirr – sollen die Weinfeste und Kerwen in und um Neustadt weitgehend kunststofffrei werden. Das regt die Beigeordnete Waltraud Blarr an. Und findet viele Unterstützer.

Vorbild könnte Frankenthal sein: Dort gilt beim Strohhutfest bereits dieses Jahr ein Verbot für Plastikgeschirr. „Ich finde es sinnvoll, nicht bis zur letzten Minute zu warten und nicht bei Null anfangen zu müssen“, sagt Umweltdezernentin Waltraud Blarr (Grüne) und verweist darauf, dass die EU ab 2021 Plastikgeschirr und -strohhalme verbietet. Wer auf Weinfesten in Neustadt und den Stadtteilen dieses Jahr Getränke oder Essen ausgibt, könnte demnach Alternativen zu Kunststoff testen – auf freiwilliger Basis. So könnten schon jetzt Kosten und Nutzen ins Verhältnis gesetzt werden.

Doch welche Alternativen bieten sich an? „Die allerbeste Lösung wäre Mehrweggeschirr“, so die Beigeordnete: Beschicker könnten also Pfand auf Geschirr und Besteck erheben, so wie es bei Schoppengläsern bereits der Fall ist, und dieses in eigenen oder geliehenen mobilen Spülmaschinen reinigen. Ein städtisches Verleihsystem ist für Blarr ebenfalls denkbar. Dies zu prüfen, könnte Aufgabe des neuen Stadtmarketings sein, unter dessen Federführung ein ganzjähriges Veranstaltungskonzept erstellt werden soll.

Blarr: Bürger akzeptieren höhere Preise

Ferner gibt es Einweggeschirr, etwa aus Pappeln oder Weiden von sogenannten Kurzumtriebsplantagen. Darauf hat Neustadts Revierförster Jens Bramenkamp hingewiesen. Auf solchen Plantagen werden in Deutschland schnell wachsende Bäume angepflanzt mit dem Ziel, innerhalb kurzer Zeit Holz zu produzieren. Auf Bambus oder Zuckerrohr zurückzugreifen, ist laut Blarr nur sinnvoll, wenn es aus nachhaltigem Anbau kommt und eine akzeptable Ökobilanz vorweisen kann. Es gelte: „Je regionaler die Beschaffung, desto besser.“ Eine weitere Idee: Pappgeschirr sowie Holzbesteck zentral zu besorgen. Dies sei oft günstiger im Einkauf, so die Beigeordnete.

Sinnvollerweise gebe es zu diesem Thema schon bald einen Arbeitskreis, so Blarr. Den Standbetreibern könne indes eine Checkliste helfen, wo sie etwas leihen können, welche Alternativen es gibt und wie teuer diese sind. Doch egal ob Mehrweg oder umweltverträgliches Einweg: „Mir ist bewusst, dass die Beschicker die Preise erhöhen müssen. Aber ich glaube auch, dass – sofern es entsprechend kommuniziert wird – die Bevölkerung das akzeptieren wird“, sagt Blarr. Die Beschicker könnten explizit darauf hinweisen, dass sie dieses oder jenes ausprobieren und eventuell auf die Besucherückmeldungen reagieren.

Einwurf: Plastikfrei ist in

Egal ob bei Festen mit großer Strahlkraft wie dem Mandelblütenfest oder bei kleinen Weinkerwen: Plastikfrei ist in – und notwendig. Oft fängt der Verzicht auf Kunststoff im Kleinen an. Das sollten die Beschicker sich zu Herzen nehmen. Viele Festbesucher fühlen sich wohler, wenn sie ihr Essen nicht mit Plastikbesteck zu sich nehmen müssen. Und je mehr mit gutem Beispiel vorangehen, desto eher verfestigt sich der Umweltschutzgedanke in den Köpfen.

Die Anregung der Beigeordneten Blarr, nach Frankenthaler Modell schon dieses Jahr plastikfreie Feste zu feiern, kommt zur rechten Zeit. Denn noch ist es nicht zu spät für Beschicker, auf ökologische Alternativen umzusatteln. Wer was auf sich hält und es nicht ohnehin schon tut, folgt dem Vorschlag – im besten Fall aus eigenem Antrieb heraus.

 

 

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Wed, 26 Feb 2020 11:07:00 +0100