Die GRÜNEN Neustadt an der Weinstraße

Neustadt

Rückblick: Energiewende und Klimaschutz vor Ort – Viel los beim beim Dialogabend

Rückblick: Energiewende und Klimaschutz vor Ort – Viel los beim beim Dialogabend

Am Donnerstag, den 15. August 2025, haben wir Grünen Neustadt zur Veranstaltung „Energiewende und Klimaschutz vor Ort aus der Perspektive der Bürger*innen“ in den Gewölbekeller des Hotel Palatina eingeladen. Trotz sommerlicher 38 Grad Außentemperatur und Ferienzeit kamen über 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam mit uns und weiteren Expertinnen und Experten über die Zukunft der Energiewende in Neustadt zu diskutieren. Moderiert wurde der Abend von unserer Co-Sprecherin Erika Kuhlmann.

Auf dem Podium konnten wir Fabian Ehmann (klimapolitischer Sprecher der Grünen im Landtag), Dr. Carsten Wenzel (Energieberater), Frank Hartmann (Geschäftsführer der Firma Bügler Haustechnik), Waltraud Blarr (Beigeordnete der Stadt Neustadt) sowie unseren Direktkandidaten für die Landtagswahl 2026, Dirk Schrader, begrüßen.

In einer lebhaften Diskussion wurde deutlich: Technisch ist die Energiewende machbar – entscheidend sind aber Kommunikation, Information und der Wille aller Beteiligten. Viele Fragen aus dem Publikum bezogen sich auf konkrete Alltagssituationen von Mieterinnen und Vermieterinnen. Gerade bei der Wärmewende herrscht noch viel Unsicherheit. Durch entsprechende Angriffe auf de Klimaschutz kursieren zahlreiche Falschbehauptungen, die wir an diesem Abend gezielt aufklären wollten.

Erika Kuhlmann fasste es so zusammen:
„Uns Grünen war bei der Veranstaltung besonders wichtig, parteiunabhängige Experten aus der Praxis mit einzubeziehen – schließlich wird uns ja oft vorgeworfen, wir würden Dinge beschließen, die in der Realität nicht umsetzbar sind. Außerdem wollten wir die Gelegenheit nutzen, um über die vielen unsinnigen Falschbehauptungen zur Wärmewende aufzuklären.“

Auch Fabian Ehmann berichtete aus dem Landtag und machte deutlich, wie sehr der Klimaschutz aktuell politisch unter Druck steht – nicht zuletzt durch gezielte Desinformationskampagnen von Rechtsaußen. Am Beispiel der Kipki-Förderung wurde konkret sichtbar, warum wir für erfolgreichen Klimaschutz sowohl die Landes- als auch die Kommunalpolitik brauchen und dass wir mit Investitionen in den Klimaschutz Arbeitsplätze schaffen können. Überhaupt zeigte sich an den Ausführungen des Abends: Klimaschutz funktioniert nur, wenn alle politischen Ebenen eng zusammenarbeiten.

Am Ende der Veranstaltung wurde klar: Die Energiewende ist ein Gemeinschaftsprojekt, das gelingen kann, wenn Bürger*innen, Handwerk, Politik und Verwaltung zusammenarbeiten.

Wir bedanken uns herzlich bei Fabian Ehmann, Dr. Carsten Wenzel und Frank Hartmann für ihre praxisnahen und aufschlussreichen Beiträge – und bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr großes Interesse und die engagierte Diskussion.

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